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Wohlbefinden-Test: Wie geht es dir in letzter Zeit?

Dieser Wohlbefinden-Test fragt mit 10 eigenen Aussagen, wie oft du in den letzten zwei Wochen gute Stimmung, innere Ruhe, Kraft, erholsamen Schlaf und Interesse an Dingen erlebt hast. Du bekommst 0 bis 40 Punkte, mehr Punkte bedeuten mehr Wohlbefinden. Der Check ist kein validierter Fragebogen und stellt keine Diagnose, zeigt dir aber, ob ein Gespräch in der Hausarztpraxis sinnvoll sein kann.

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Wohlbefinden-Check

10 Fragen · 1 Zusatzfrage · etwa 3 Minuten · in den letzten zwei Wochen

  1. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Ich konnte über etwas lachen oder mich ehrlich über etwas freuen.
  2. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Meine Grundstimmung war hell und zuversichtlich.
  3. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Es gab Momente, in denen ich innerlich zur Ruhe gekommen bin.
  4. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Sorgen oder Anspannung haben mich so begleitet, dass ich nicht abschalten konnte.
  5. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Ich hatte genug Kraft für das, was der Tag von mir verlangt hat.
  6. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Schon kleine Aufgaben haben mich viel Überwindung gekostet.
  7. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Mein Schlaf hat mir die Erholung gegeben, die ich gebraucht habe.
  8. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Ich bin abends eingeschlafen, ohne lange wach zu liegen.
  9. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Es gab etwas, auf das ich mich gefreut habe.
  10. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Bei Dingen, die mir wichtig sind, war ich mit Neugier und Aufmerksamkeit dabei.
  11. An wie vielen Tagen traf das auf dich zu?Ich hatte Gedanken, dass ich lieber nicht mehr leben möchte.

Deine Antworten bleiben in diesem Browser. Ein Selbsttest ersetzt keine Diagnose. Grundlage: Eigener Check von check-dich-selbst.de zu Stimmung, Ruhe, Energie, Schlaf und Interesse, kein validierter Fragebogen.

Mit diesem Wohlbefinden-Test schaust du auf die letzten zwei Wochen: Wie oft warst du gut gestimmt, wie oft bist du zur Ruhe gekommen, hattest du Kraft für den Tag, hat dich dein Schlaf erholt und gab es Dinge, die dich interessiert haben? Der Check hat 10 Aussagen, je zwei zu diesen fünf Bereichen. Deine Antworten werden im Browser ausgewertet und weder übertragen noch gespeichert.

So wird ausgewertet

Bei jeder Aussage gibst du an, an wie vielen Tagen der letzten zwei Wochen sie auf dich zutraf. Die Antworten reichen von "nie" über "an wenigen Tagen", "an etwa jedem zweiten Tag" und "an den meisten Tagen" bis "an fast allen Tagen". Acht Aussagen beschreiben einen guten Zustand. Dort bringt "nie" 0 Punkte und "an fast allen Tagen" 4 Punkte. Zwei Aussagen beschreiben eine Belastung, nämlich Anspannung, die nicht weggeht, und Aufgaben, die viel Überwindung kosten. Bei ihnen ist die Wertung umgedreht, "nie" bringt also 4 Punkte. So zeigt eine hohe Punktzahl immer ein gutes Wohlbefinden an. Zusammen ergibt das 0 bis 40 Punkte.

PunkteEinordnungWas das bedeutet
0 bis 10Wenig WohlbefindenIm Schnitt traf ein guter Zustand höchstens an wenigen Tagen zu. Gute Stimmung, Ruhe, Kraft und Erholung waren selten.
11 bis 20Eingeschränktes WohlbefindenIm Schnitt liegst du zwischen "an wenigen Tagen" und "an etwa jedem zweiten Tag". Es gab gute Tage, aber weniger als belastete.
21 bis 30Überwiegend gutes WohlbefindenIm Schnitt liegst du zwischen "an etwa jedem zweiten Tag" und "an den meisten Tagen". Einzelne Bereiche können trotzdem schwächer sein.
31 bis 40Gutes WohlbefindenIm Schnitt ging es dir an den meisten Tagen oder fast immer gut.

Die Grenzen folgen der Antwortskala. Mit 10 Punkten liegst du im Schnitt genau bei "an wenigen Tagen", mit 20 Punkten bei "an etwa jedem zweiten Tag" und mit 30 Punkten bei "an den meisten Tagen". Einen Vergleich mit anderen Menschen gibt es nicht, weil der Check nicht an einer Stichprobe erprobt wurde. Schau dir deshalb auch die einzelnen Antworten an. Wenn ein Bereich, etwa der Schlaf, deutlich schlechter ausfällt als die übrigen, ist das ein Hinweis, worum du dich zuerst kümmern kannst.

Am Ende steht eine elfte Frage zu Gedanken, nicht mehr leben zu wollen. Sie zählt nicht zur Punktzahl. Wenn du sie mit "an wenigen Tagen" oder häufiger beantwortest, zeigt das Ergebnis dir unabhängig von deinen Punkten, wo du sofort Hilfe bekommst.

Was der Check misst

Dieser Check ist ein eigener Fragenkatalog von check-dich-selbst.de und kein validierter Fragebogen. Er stellt keine Diagnose. Er hilft dir, die letzten zwei Wochen ehrlich anzuschauen und zu erkennen, ob es dir eher gut oder eher schlecht ging.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt psychische Gesundheit als einen Zustand seelischen Wohlbefindens, der es Menschen ermöglicht, mit den Belastungen des Lebens umzugehen, ihre Fähigkeiten zu entfalten, gut zu lernen und zu arbeiten und etwas zu ihrer Gemeinschaft beizutragen [1]. Wohlbefinden ist in dieser Sicht ein eigener Teil der Gesundheit. Deshalb fragt der Check danach, wie oft gute Zustände da waren, und nur am Rande nach Beschwerden.

International gibt es bekannte Kurzfragebögen zum Wohlbefinden. Ein verbreiteter ist der WHO-5 der Weltgesundheitsorganisation. Eine Übersichtsarbeit über 213 Artikel beschreibt ihn als sensitives und spezifisches Screeninginstrument für Depressionen, und er liegt in mehr als 30 Sprachen vor [2]. Dieser Check übernimmt keine Fragen, keine Antwortstufen und keine Auswertung aus einem solchen Fragebogen. Er nutzt eigene Aussagen zu ähnlichen Themen: Stimmung, Ruhe, Energie, Schlaf und Interesse. Die Bereiche sind so gewählt, weil gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit mit wenig Interesse und Antriebsmangel mit schneller Ermüdung die drei Hauptsymptome einer Depression sind und Schlafstörungen zu den weiteren Anzeichen gehören [3].

Grenzen des Tests

Der Check bildet nur die letzten zwei Wochen ab. Ein Infekt, eine anstrengende Phase im Beruf oder ein trauriges Ereignis können die Punktzahl drücken, ohne dass eine Erkrankung dahintersteckt. Umgekehrt kann jemand mit einer Depression an einzelnen Tagen gut zurechtkommen und deshalb mehr Punkte erreichen, als seine Lage vermuten lässt.

Weil die Grenzen aus der Antwortskala abgeleitet sind und nicht aus einer Studie, sagt die Einordnung nichts darüber, wie wahrscheinlich eine Depression ist. Wie Suchtests grundsätzlich funktionieren und warum sie immer auch falsche Treffer liefern, erklärt der Ratgeber Was ein Screening kann und was nicht. Wenn du gezielt nach Beschwerden wie Schuldgefühlen, Konzentrationsproblemen oder Hoffnungslosigkeit fragen willst, passt der Depressions-Test mit dem PHQ-9 besser. Er ist ein geprüfter Fragebogen mit festen Grenzwerten.

Wann du dir Unterstützung holen solltest

Wenn du 20 Punkte oder weniger hast und das nicht an einer kurzen Ausnahmephase liegt, sprich mit jemandem darüber. Für die meisten Menschen ist bei seelischen Beschwerden die Hausarztpraxis die erste Anlaufstelle [3]. Nimm dein Ergebnis mit, auch die einzelnen Antworten. Wie du das Gespräch vorbereitest und welche Wege es danach gibt, steht im Ratgeber Auffälliges Testergebnis: Wie geht es weiter?.

Auch mit mehr Punkten lohnt sich ein Termin, wenn du dich seit zwei Wochen oder länger niedergeschlagen fühlst, kaum noch Freude an Dingen hast, die dir früher wichtig waren, oder schon nach kleinen Anstrengungen erschöpft bist. Halten mehrere solcher Beschwerden zwei Wochen oder länger an, kann eine Depression vorliegen [3]. Eine Depression lässt sich behandeln. Etwa die Hälfte der Menschen, die behandelt werden, spürt nach ungefähr drei bis sechs Monaten eine deutliche Besserung [3].

Schlaf, Energie und Stimmung hängen zusammen

Die fünf Bereiche des Checks beeinflussen sich gegenseitig. Wer schlecht schläft, fühlt sich tagsüber oft müde und abgeschlagen und kann sich bei der Arbeit oder bei Hobbys schwer konzentrieren [4]. Etwa ein Drittel der Menschen hat Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen. Von einer Schlafstörung sprechen Fachleute erst, wenn jemand in mindestens drei Nächten pro Woche und länger als einen Monat schlecht schläft und das die Lebensqualität beeinträchtigt. Das betrifft etwa 6 von 100 Menschen in Deutschland [4]. Schlafprobleme können auch mit Angststörungen oder Depressionen zusammenhängen, deshalb fragt die Ärztin oder der Arzt bei der Abklärung nach der seelischen Verfassung [4].

Mann in den Sechzigern sitzt am Morgen an einem sonnigen Fenster mit Pflanzen und streckt die Arme
Bild: KI-generiert

Für dein Ergebnis heißt das: Wenn vor allem die beiden Fragen zum Schlaf wenig Punkte haben, lohnt sich ein Blick auf deine Nächte. Wenn dagegen Stimmung und Interesse niedrig sind und der Schlaf gut, liegt die Ursache eher woanders. Ältere Menschen finden auf unserer Seniorenseite den Lebensqualität-Check. Wenn dich vor allem Müdigkeit und fehlende Kraft beschäftigen, passt der Energielevel-Selbsttest.

Den Check wiederholen

Da die Fragen sich auf zwei Wochen beziehen, ist ein Abstand von etwa zwei Wochen zwischen zwei Durchgängen sinnvoll. Kleine Schwankungen um einige Punkte sind normal und hängen oft am Wetter, an der Arbeit oder an einer einzelnen schlechten Nacht. Achte eher auf die Richtung über mehrere Durchgänge. Wenn deine Punktzahl über Wochen sinkt oder dauerhaft bei 20 oder darunter bleibt, ist das ein guter Anlass für ein Gespräch in der Praxis.

Frau in den Vierzigern macht sich am Küchentisch neben einer Tasse Tee Notizen in einem Heft
Bild: KI-generiert

Depressionen sind häufig. Schätzungsweise 16 bis 20 von 100 Menschen erkranken irgendwann in ihrem Leben mindestens einmal daran, Frauen öfter als Männer [3]. Ein niedriger Wert in diesem Check ist kein Beweis für eine Erkrankung. Er ist aber ein Anlass, die eigene Lage ernst zu nehmen.

  1. Behörde Mental health: strengthening our response (Faktenblatt). Weltgesundheitsorganisation (WHO). Stand 11.09.2026. abgerufen am 28.10.2026
  2. Studie Topp CW, Østergaard SD, Søndergaard S, Bech P: The WHO-5 Well-Being Index: a systematic review of the literature. Psychother Psychosom 2015; 84(3): 167 bis 176. Karger. Stand 2015. abgerufen am 28.10.2026
  3. Behörde Depression. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 13.12.2023. abgerufen am 28.10.2026
  4. Behörde Schlafstörungen. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand 03.07.2024. abgerufen am 28.10.2026

Hinweis: Ein Selbsttest gibt dir eine erste Einschätzung. Er ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Untersuchung und keine Diagnose.

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