🆘 Notfall & Krisenhilfe
Bei akuten Krisen sind diese Stellen 24/7 für dich da
📞 Telefonseelsorge
Kostenlos, anonym, 24/7
Auch per Chat und E-Mail erreichbar:
www.telefonseelsorge.de
🚑 Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Bei medizinischen Notfällen
Ärztlicher Bereitschaftsdienst außerhalb der Praxiszeiten
💬 Krisenchat
Chat-Beratung für junge Menschen
Kostenlose, anonyme Beratung per WhatsApp & SMS, 24/7
🧠 Psychische Gesundheit
Beratung und Unterstützung bei psychischen Belastungen
💙 Deutsche Depressionshilfe
Info-Telefon Depression:
0800 33 44 533
Mo, Di, Do: 13:00-17:00 Uhr
Mi, Fr: 08:30-12:30 Uhr
😰 Angst-Hilfe
Deutsche Angst-Hilfe e.V.:
089 / 51 55 155 - 0
Beratung und Selbsthilfegruppen bei Angststörungen
🔥 Burnout-Beratung
Professionelle Hilfe bei Erschöpfung und Überlastung
Psychotherapeutensuche:
www.psychotherapiesuche.de
Kassenärztliche Vereinigung:
116 117
🧘 Stress & Überlastung
Sozialpsychiatrischer Dienst
Kostenlose Beratung in deiner Stadt - einfach googeln: "Sozialpsychiatrischer Dienst [deine Stadt]"
Oder bei deiner Krankenkasse nach Präventionsangeboten fragen
🆘 Sucht & Abhängigkeit
Hilfe bei Suchtproblemen und Abhängigkeitserkrankungen
🍺 Sucht & Drogen Hotline
Telefon:
01805 / 31 30 31
Kostenlos, anonym, 24/7
Online-Beratung:
www.sucht-und-drogen-hotline.de - BIOEG
💊 DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
Suchthilfeverzeichnis mit über 1.400 Einrichtungen in ganz Deutschland
🚭 Rauchfrei-Beratung
BZgA Rauchfrei-Hotline:
0800 8 31 31 31
Mo-Do: 10:00-22:00 Uhr
Fr-So: 10:00-18:00 Uhr
🎰 Glücksspielsucht
BZgA Beratungstelefon:
0800 137 27 00
Kostenlos, anonym
Mo-Do: 10:00-22:00 Uhr
Fr-So: 10:00-18:00 Uhr
👨⚕️ Professionelle Hilfe finden
So findest du den richtigen Therapeuten oder die passende Beratungsstelle
💬 Online-Beratung
Psychologische Online-Beratung:
• Caritas Online-Beratung
• Diakonie Online-Beratung
• Youth-Life-Line (für Jugendliche)
Professionell, kostenlos, anonym
🏥 Psychiatrische Institutsambulanzen
Für Menschen in akuten Krisen oder mit schweren psychischen Erkrankungen
Behandlung ohne lange Wartezeiten
Suche: "Psychiatrische Institutsambulanz [deine Stadt]"
👥 Selbsthilfegruppen
NAKOS - Nationale Kontakt- und Informationsstelle:
Finde Selbsthilfegruppen in deiner Nähe
👦👧 Hilfe für Kinder & Jugendliche
Spezielle Anlaufstellen für junge Menschen
📱 Nummer gegen Kummer
Kinder- und Jugendtelefon:
116 111
Mo-Sa: 14:00-20:00 Uhr
Kostenlos, anonym
Online-Beratung:
www.nummergegenkummer.de
👨👩👧👦 Elterntelefon
Nummer gegen Kummer - Elterntelefon:
0800 111 0 550
Mo-Fr: 09:00-17:00 Uhr
Di, Do: 17:00-19:00 Uhr
Kostenlos, anonym
🌐 Youth-Life-Line
Online-Beratung für junge Menschen in Krisen
Von jungen Menschen für junge Menschen
📚 JugendNotmail
Kostenlose, anonyme Online-Beratung
Professionelle Beratung per E-Mail
Häufig gestellte Fragen zu Hilfsangeboten
Wann sollte ich professionelle Hilfe suchen?
Professionelle Hilfe solltest du suchen, wenn: du dich über längere Zeit (mehr als 2 Wochen) niedergeschlagen, hoffnungslos oder leer fühlst, Angst oder Panik dein Leben einschränken, du Suizidgedanken hast (sofort Hilfe unter 0800 111 0 111 oder 112), Suchtprobleme dein Leben beeinträchtigen, Stress oder Überlastung zu körperlichen Symptomen führen, Beziehungen oder Arbeit stark leiden, du dich selbst verletzt oder selbstschädigende Verhaltensweisen zeigst, traumatische Erlebnisse dich belasten, Essstörungen vorliegen oder du einfach das Gefühl hast, Unterstützung zu brauchen. Wichtig: Du musst nicht erst 'krank genug' sein. Prävention und Früherkennung sind wichtig. Wenn du unsicher bist, kann ein erstes Gespräch mit dem Hausarzt, der Telefonseelsorge oder einer Beratungsstelle Klarheit schaffen.
Ist die Telefonseelsorge wirklich anonym?
Ja, die Telefonseelsorge ist vollständig anonym. Du musst weder deinen Namen nennen noch andere persönliche Daten angeben. Die Anrufe werden nicht aufgezeichnet, erscheinen nicht auf der Telefonrechnung (da kostenlos) und es gibt keine Rückverfolgung. Die Berater unterliegen der Schweigepflicht und behandeln alle Gespräche vertraulich. Du kannst offen über alles sprechen, ohne Angst vor Konsequenzen haben zu müssen. Die Telefonseelsorge ist erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222, rund um die Uhr, kostenlos aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz. Zusätzlich gibt es auch Online-Beratung per Chat und E-Mail über www.telefonseelsorge.de, ebenfalls anonym und kostenlos.
Kostet psychotherapeutische Behandlung etwas?
Psychotherapeutische Behandlung wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn: eine psychische Erkrankung mit Krankheitswert vorliegt (z.B. Depression, Angststörung, Sucht, Trauma, Essstörung), die Therapie von einem zugelassenen Psychotherapeuten durchgeführt wird (mit Kassenzulassung), die Therapie als Kassenleistung anerkannt ist (Verhaltenstherapie, tiefenpsychologische Therapie, analytische Psychotherapie, systemische Therapie). Der Ablauf ist: Sprechstunde beim Psychotherapeuten (5x 25 Min, probatorische Sitzungen), Antrag bei der Krankenkasse (stellt der Therapeut), Kostenübernahme und Therapiebeginn. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten oft ebenfalls, Details variieren je nach Tarif. Beratungsstellen, Sozialpsychiatrische Dienste und Telefonseelsorge sind immer kostenlos. Bei akuten Krisen bieten psychiatrische Institutsambulanzen schnelle Hilfe, oft ohne lange Wartezeiten.
Wie finde ich den richtigen Therapeuten?
Den richtigen Therapeuten zu finden ist ein Prozess. Wichtige Schritte sind: Therapeutensuche über www.psychotherapiesuche.de (Kassenärztliche Bundesvereinigung) oder Terminservicestelle 116 117, probatorische Sitzungen nutzen (bis zu 5 Kennenlern-Sitzungen), auf das Bauchgefühl hören (Vertrauen und Sympathie sind wichtig) und verschiedene Therapeuten ausprobieren (du musst nicht beim ersten bleiben). Wichtige Auswahlkriterien sind: Therapieverfahren (Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie, etc.), Spezialisierung (z.B. Trauma, Angst, Sucht), Erreichbarkeit und Praxislage, Verfügbarkeit (Wartezeiten können variieren) und persönliche Chemie (fühle ich mich verstanden?). Wenn die Chemie nicht stimmt, ist ein Therapeutenwechsel jederzeit möglich und sogar empfohlen. Eine gute therapeutische Beziehung ist der wichtigste Erfolgsfaktor. Falls die Suche schwierig ist, kann der Hausarzt oder die Terminservicestelle 116 117 unterstützen.
Was ist der Unterschied zwischen Psychiater und Psychotherapeut?
Psychiater und Psychotherapeuten haben unterschiedliche Ausbildungen und Behandlungsansätze. Psychiater sind Ärzte mit medizinischem Studium und Facharztausbildung. Sie können: körperliche Ursachen psychischer Probleme erkennen, Medikamente verschreiben, ärztliche Untersuchungen durchführen und krankschreiben. Behandlung erfolgt oft medikamentös, teilweise auch mit Gesprächstherapie. Psychotherapeuten haben Psychologie oder Medizin studiert plus therapeutische Zusatzausbildung (mehrere Jahre). Sie bieten: Gesprächstherapie (verschiedene Verfahren), keine Medikamentenverschreibung (außer ärztliche Psychotherapeuten) und psychologische Diagnostik. Behandlung erfolgt durch strukturierte Gespräche. Psychologische Psychotherapeuten dürfen nicht krankschreiben, ärztliche Psychotherapeuten schon. Oft sinnvoll ist die Kombination: Psychiater für Medikation plus Psychotherapeut für Gesprächstherapie, besonders bei mittelschweren bis schweren Erkrankungen. Bei leichteren Problemen reicht oft Psychotherapie allein.
Kann ich auch online Hilfe bekommen?
Ja, es gibt viele seriöse Online-Hilfsangebote. Kostenlose Online-Beratung bieten: Telefonseelsorge Online (www.telefonseelsorge.de) per Mail und Chat, Caritas Online-Beratung für verschiedene Themen, Diakonie Online-Beratung, Youth-Life-Line für junge Menschen und JugendNotmail per E-Mail. Online-Psychotherapie (mit Kassenzulassung) wird seit der Corona-Pandemie häufiger angeboten, viele Therapeuten bieten Videosprechstunden an und die Kostenübernahme durch Krankenkassen ist geregelt. Apps und digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) auf Rezept für bestimmte Diagnosen wie Depression oder Angst, mit wissenschaftlich geprüfter Wirksamkeit, teilweise oder vollständig von Krankenkassen erstattet. Wichtig bei Online-Angeboten: Seriöse Anbieter achten auf Datenschutz, haben qualifizierte Berater/Therapeuten und machen keine unrealistischen Heilversprechen. Online-Hilfe ersetzt bei schweren Krisen nicht den persönlichen Kontakt, ist aber oft eine gute Ergänzung oder niedrigschwellige erste Anlaufstelle.
Was passiert beim ersten Therapiegespräch?
Das erste Therapiegespräch (Erstgespräch oder psychotherapeutische Sprechstunde) dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Typischer Ablauf: Begrüßung und Rahmen klären (Schweigepflicht, Ablauf, Dauer ca. 50 Min), Grund für das Kommen (Was belastet dich? Seit wann? Wie stark?), Lebensgeschichte (Familie, Kindheit, wichtige Ereignisse, meist in Grundzügen), aktuelle Situation (Arbeit, Beziehungen, Alltag), bisherige Behandlungen (falls vorhanden), Erwartungen und Ziele (Was erhoffst du dir von der Therapie?) und erste Einschätzung durch Therapeut (ist Therapie sinnvoll? Welches Verfahren?). Was du nicht musst: alles erzählen (das kommt nach und nach), perfekt vorbereitet sein oder etwas vorspielen. Der Therapeut ist dazu da, dich zu unterstützen, nicht zu bewerten. Nach dem Erstgespräch folgen bis zu 4 weitere probatorische Sitzungen zum Kennenlernen, bevor entschieden wird, ob eine längere Therapie beantragt wird. Du kannst jederzeit entscheiden, ob du mit diesem Therapeuten weiterarbeiten möchtest.
Wie lange dauert es, einen Therapieplatz zu bekommen?
Die Wartezeit auf einen Therapieplatz variiert stark: in Großstädten oft 3-6 Monate oder länger, in ländlichen Gebieten teilweise kürzer, bei akuten Krisen deutlich schneller durch spezielle Angebote. Strategien zur schnelleren Vermittlung sind: Terminservicestelle 116 117 nutzen (verpflichtet, innerhalb von 4 Wochen einen Termin zu vermitteln), viele Therapeuten gleichzeitig kontaktieren (nicht aufgeben nach 3-5 Absagen), flexible Termine anbieten (z.B. vormittags), Wartelisten eintragen lassen, psychiatrische Institutsambulanzen aufsuchen (für akute Fälle, kürzere Wartezeiten), Hochschulambulanzen kontaktieren (Ausbildungskandidaten unter Supervision) und private Therapeuten in Betracht ziehen (Kostenerstattungsverfahren bei Krankenkasse beantragen). Überbrückung der Wartezeit durch: Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, Online-Programme und Apps oder Bücher zur Selbsthilfe. Bei akuter Krise nicht warten: Hausarzt, Psychiatrische Notaufnahme, Krisendienst oder Telefonseelsorge (0800 111 0 111) kontaktieren.
Gibt es Hilfe für Angehörige?
Ja, es gibt zahlreiche Hilfsangebote speziell für Angehörige psychisch erkrankter oder suchtkranker Menschen. Beratungsstellen bieten: Angehörigenberatung bei Suchtberatungsstellen (kostenlos, vertraulich), Sozialpsychiatrische Dienste (Beratung für Angehörige psychisch Kranker), Caritas und Diakonie Beratungsstellen und Krisendienste (auch für Angehörige erreichbar). Selbsthilfegruppen umfassen: Al-Anon (für Angehörige von Alkoholikern), Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK, www.bapk.de), spezifische Angehörigengruppen (z.B. bei Demenz, Depression, Schizophrenie) und Online-Foren und Austauschgruppen. Psychotherapie für Angehörige wird von der Krankenkasse übernommen, wenn eigene psychische Belastung vorliegt (z.B. Depression, Überlastung, Trauma). Wichtige Telefonnummern: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 (auch für Angehörige, 24/7), SeeleFon des BApK 0228 71 00 24 24 (Mo-Do 10-12 Uhr, 14-20 Uhr, Fr 10-12 Uhr, 14-18 Uhr). Wichtig für Angehörige: eigene Grenzen wahren, Selbstfürsorge praktizieren, professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und verstehen, dass man nicht alles allein lösen kann.
Was mache ich in einer akuten Krise?
In einer akuten Krise sind schnelle Hilfsangebote verfügbar. Bei Suizidgedanken oder Selbstverletzungsgefahr sofort: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (24/7, kostenlos, anonym), Notarzt 112 (bei akuter Selbstgefährdung), nächste psychiatrische Notaufnahme aufsuchen oder Vertrauensperson anrufen und um Begleitung bitten. Bei schweren Angst- oder Panikattacken: an einen sicheren Ort gehen, Atemübungen (langsam ein- und ausatmen, 4-4-6 Methode), Sinne aktivieren (5-4-3-2-1 Technik: 5 Dinge sehen, 4 hören, 3 fühlen, 2 riechen, 1 schmecken), Telefonseelsorge oder Krisenchat kontaktieren und wenn möglich: vertraute Person anrufen. Bei akuter Überlastung oder Zusammenbruch: Hausarzt kontaktieren (auch per Videosprechstunde), Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117, Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadt/Gemeinde, Psychiatrische Institutsambulanz oder Krisendienst der Region. Wichtige Apps und Chats: Krisenchat (www.krisenchat.de) per WhatsApp/SMS, 24/7, für junge Menschen. Weitere Sofort-Hilfe-Nummern: Kinder- und Jugendtelefon 116 111 (Mo-Sa 14-20 Uhr), Elterntelefon 0800 111 0 550. Krisensituationen sind zeitlich begrenzt. Mit professioneller Hilfe lassen sie sich überstehen.
⚠️ Wichtiger Hinweis
Diese Seite bietet eine Übersicht über Hilfsangebote, ersetzt aber keine professionelle Beratung oder Behandlung. Bei akuten Krisen oder lebensbedrohlichen Situationen wähle bitte sofort den Notruf 112 oder kontaktiere die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
Alle hier aufgeführten Beratungsstellen sind professionell, kostenlos und behandeln deine Anliegen vertraulich. Es ist keine Schwäche, sich Hilfe zu suchen – im Gegenteil, es zeigt Stärke und Selbstfürsorge.
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